Autokorrelation

Textlänge:

Verschiebung um:

Anzahl der Balken:


Autor: Jean Michel Polak


Bei der Autokorrelation wird ein Text mit verschobenen Kopien desselben Textes verglichen. Dabei werden jeweils die übereinstimmenden Zeichen ermittelt. Die Anzahl der Treffer pro Verschiebung wird dann im Diagramm angezeigt. Sie können zwischen dem deutschen und englischen Alphabet wählen. Es werden nur die Buchstaben des gewählten Alphabets analysiert. Die Anzahl der Verschiebungen ist abhängig von der Länge des Textes.


Sie wollen den Satz 'Hallo, wie geht es Ihnen?' mit einer Verschiebung um 2 analysieren. Nicht zum Alphabet gehörende Zeichen wie '?', Komma und Leerzeichen werden herausgefiltert.

			Orginaltext:         Hallo, wie geht es Ihnen?
			
			Bearbeitet:         HallowiegehtesIhnen
			Verschiebung um 2:    HallowiegehtesIhnen
		
Die Verschiebung um 2 hat somit 2 Übereinstimmungen.


Referenz

Chart.js (verwendet für das Diagramm)

Bei der Autokorrelation geht man davon aus, dass einerseits im Klartext immer wieder bestimmte Zeichen vorkommen, andererseits diese Zeichen ab und zu durch die gleichen Buchstaben des Schlüsselwortes verschlüsselt werden. Das lässt vermuten, dass die Wahrscheinlichkeit für Übereinstimmungen zwischen Geheimtext und verschobenem Geheimtext bei einer Verschiebung um ein Vielfaches der Schlüssellänge am größten sein müsste.

So lässt sich zum Beispiel die Vigenère-Chiffre knacken. Die periodisch wiederkehrenden Maximalwerte der Anzahl übereinstimmender Zeichen, deuten auf die Schlüssellänge der Vigenère-Chiffre hin.

Die Autokorrelationsanalyse ist effizienter und sehr viel anschaulicher als der Friedman- oder Kasiski-Test. Sie ist vielseitig anwendbar und kommt unter anderem auch in der Signalverarbeitung zum Einsatz.

Da es sich bei der Autokorrelationsanalyse um eine aufwändige Rechnung handelt, empfiehlt es sich, größere Texte mit einem lokal installierten Programm wie CrypTool2 (https://www.cryptool.org/de/cryptool2) zu analysieren.



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