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Caesar

Der Name Caesar-Chiffre stammt von dem gleichnamigen Feldherren Gaius Julius Caesar (100 v. Chr. – 44 v. Chr.).¹ Caesar benutzte diese sehr einfache Form der Verschlüsselung, um militärische Nachrichten zu chiffrieren.


References

1 "Gaius Julius Cäsar", http://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Caesar, 2009-02-20

Die Schlüssellänge bei der Caesar-Chiffre ist identisch mit der Länge des verwendeten Alphabets. Das bedeutet, dass im Falle eines Alphabets mit Großbuchstaben von A-Z lediglich 26 Schlüssel möglich sind, wobei der 26. Schlüssel keinen Sinn ergibt, denn dieser würde A auf A, B auf B usw. abbilden, womit sich keine Chiffrierung ergibt. Bei lediglich 25 sinnvollen Schlüsseln ist es also kein allzu großer Aufwand, alle Schlüssel zu testen, bis sich ein sinnvoller Klartext ergibt (Brute-Force-Analyse). Auch mit einer Häufigkeitsanalyse lässt sich die Chiffre sehr schnell brechen.


Es kann ein beliebiges Alphabet verwendet werden. Die klassische Version benutzt die Großbuchstaben A-Z. Das Alphabet wird zweimal, untereinander aufgeschrieben.

                A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z
                A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z
            

Nun wird das untere Alphabet um eine beliebige Anzahl Stellen verschoben. Diese Anzahl von Stellen ist der Schlüsselwert der Chiffre. Eine Verschiebung um 3 nach links, also mit dem Schlüssel 3, ergibt folgende Ansicht:

                A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z
                D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z  A  B  C
            

Ein A wird somit zu einem D. Ein B zu einem E. Ein C zu einem F, usw. Das Wort „Beispiel“ würde somit unleserlich chiffriert zu: „Ehlvslho“.


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